Augen zu ... - Klingsieks Bilder- und Gedanken-Welt

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Augen zu ...

Dies noch ...

... und weiter so!

Aufgabe der Politik ist es, zu agieren
und nicht erst zu reagieren, wenn eine Sache bereits mehr oder weniger verfahren ist
oder gar die Augen zu verschließen, abzuwarten und nichts zu tun!


Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß es inzwischen:

Hunger lässt sich besiegen - wenn man es denn will!

Fakt ist aber: Fast eine Milliarde Menschen leiden derzeit unter Hunger!

Quelle: Welthungerhilfe-magazin 3/2015. S. 31

Kleinbauern in den peruanischen Anden.
Ihre Form der Landwirtschaft ermöglicht ihnen ein Auskommen in Zufriedenheit.

Und was tut die Politik* (weltweit)? ...

Sie fördert die industrielle Landwirtschaft und lässt zu, dass subventionierte Lebensmittel aus den Industrieländern (u.a. der EU) in die Entwicklungsländer exportiert werden und dort die bäuerliche Landwirtschaft zerstören!

Sie toleriert, dass unsere Nahrungsmittel ungesund sind und lässt den Konzernen, die dafür verantwortlich sind, freie Hand statt Gesetze zum Schutz der Lebensmittel und der Menschen zu erlassen! Und wenn Konzerne aus wirtschaftlichen Gründen darauf bestehen, werden Grenzwerte für gesundheitlich bedenkliche oder gefährliche Stoffe stillschweigend heraufgesetzt.

Die Politik öffnet der Gentechnik Tür und Tor in dem Irrglauben, damit das Hungerproblem zu lösen, und ermöglicht es mächtigen Konzernen, die Vielfalt der Saaten und Rassen zu zerstören und zu privatisieren.
Wie pervers ist es, Patente auf Pflanzen und Tiere zu vergeben und sie damit einer breiten Bevölkerungsschicht und den Kleinbauern zu entziehen oder sie ihnen teuer zu verkaufen.

Sie lässt - trotz gegenteiliger Bekundungen - zu, dass mächtige Konzerne durch Raubbau die Ökosysteme weltweit immer mehr schädigen und zerstören und damit die Lebensgrundlage der Menschen besonders in den Entwicklungsländern.

Die Politik tut also das genaue Gegenteil
und wundert sich über ständig steigende Flüchtlingsströme aus den Ländern Afrikas und Asiens!


Auch das weiß jeder, der in der Schule aufgepasst hat:

Überfischung und Jagd auf ausgewachsene und gesunde Beutetiere
gefährdet die Welternährung!

In der Natur dient die Jagd der Lebeserhaltung und dem ökologischen Gleichgewicht. Raubtiere jagen kranke und junge Tiere. Das ist sinnvoll. Menschen hingegen jagen aus den verschiedensten Gründen vor allem erwachsene Tiere. Die sind aber für die Fortpflanzung und den Erhalt der Art verantwortlich. Und sie jagen mehr als für das ökologische Gleichgewicht gut ist - aus Prestigegründen, aber vor allem aus ungebremstem Gewinnstreben. Gedanken an die Arterhaltung bleiben dabei meist auf der Strecke. Besonders dramatisch ist die Sache bei der Überfischung der Meere.   


Und das spüren wir fast täglich am eigenen Leib:

Gerechte und nachhaltige Wirtschaftspolitik bewahrt Umwelt und Klima!

Doch was tut die Politik* (weltweit)? ...

Sie schafft es nicht, vernünftige, für alle geltende Klimaziele durchzusetzen, weil jedes Land nur seine eigenen Interessen sieht und fast alle Länder - auch die EU (!) - die kapitalistischen Vorgaben der USA unkritisch übernehmen wie bei TTIP. Es geht immer nur um noch mehr Gewinn und noch mehr Wachstum. Der Schutz und Erhalt der Umwelt und des Klimas oder das Wohlergehen der Menschen geraten dabei immer mehr aus dem Blick!
So werden weltweit operierende Konzerne freiwillig nichts zur Erhaltung der Umwelt und für das Wohlergehen der Menschen tun. Wer darauf hofft, ist ein Traumtänzer und "handelt" unverantwortlich! Und diesen Vorwurf müssen sich Politiker gefallen lassen, wenn sie nicht endlich gegen diese Missstände einschreiten! Nur klare gesetzliche Vorgaben und Beschränkungen können nachhaltig etwas ändern!   

Die Politik lässt Solidarität mit den weniger entwickelten Ländern vermissen!

Die Politik trägt mit ihrem Nichtstun oder falschen Vorgaben dazu bei, dass diese Länder regelrecht ausgebeutet werden, wie zu Zeiten des Kolonialismus, nur mit viel diffizileren und zum Teil perversen Methoden.

Die Politik schiebt dringend (!) erforderliche Entscheidungen immer wieder hinaus
und wundert sich über zunehmende Klimakatastropen, ständig steigende Flüchtlingsströme und den Verfall der Demokratie!


Auch das ist jedem bewusst:

Krieg bringt den Menschen unsagbares Leid!

Und was tut die Politik* (weltweit)? ...

Sie schafft es nicht, sich auf bilateraler oder internationaler Ebene auf Lebensformen zu verständigen, die allen Menschen ein würdiges Dasein ermöglichen. Sie respektiert Ungerechtigkeit und fördert damit immer aufs Neue die Spaltung der Menschheit in Arm und Reich - schlimmer als je zuvor!

Sie lässt sich von den Interessen der Waffenlobby missbrauchen!

Sie stellt unersättliche (!) und unmoralische (!) Wirtschafts- und Gewinninteressen über menschliche!

Sie nimmt sich ankündigende Vorzeichen - trotz massenhafter Überwachungs- und Spionagemaßnahmen - nicht wahr oder zieht daraus nicht die richtigen Schlüsse! So ist es mir unverständlich, dass sich bei der unersättlichen Spionagetätigkeit der NSA ein IS entwickeln konnte und "plötzlich" da war, ohne dass es die NSA mitbekommen hat. Die USA weiß angeblich alles, spioniert weltweit unbescholtene Büger und "befreundete" Politiker aus, aber bekommt das wirklich Wichtige nicht mit und riskiert damit Krieg, Not und Elend! Das ist doch mehr als blamabel! Oder ist es doch gewollt um Gewinn daraus zu ziehen?

Die Politik tut lange Zeit nichts, sitzt Konflikte aus - in der Hoffnung, dass sich alles von alleine zum Guten wendet, und wundert sich dann über heraufziehende Katastrophen und nicht endende Flüchtlingsströme.

Sie ist ohne schlüssige Konzepte, reagiert hilflos und riskiert den Verfall der Demokratie.

Hätten die Politiker rechtzeitig gehandelt und die sich ankündigenden Vorzeichen ernst genommen, hätte man tausenden Menschen viel Leid erspart - und der Staatskasse viel Geld!

Ja, jeder halbwegs gebildete Mensch weiß das alles inzwischen!
Nur die Politiker*, die es wissen und danach handeln sollten, weigern sich, es zur Kenntnis zu nehmen und aktiv gegen Missstände vorzugehen!
Sie hätten die Macht und vor allem den politischen Auftrag der Bevölkerung, Pflöcke einzuschlagen und den Weg in eine sichere Zukunft ohne Hunger und Armut und ohne Krieg in einer gesunden Umwelt zu bereiten. Stattdessen regieren sie nach dem Prinzip:
Augen zu und durch - und weiter so!
Hauptsache Gewinn! Nach uns die Sintflut!


Die Politker - unsere Volksvertreter - sind offensichtlich vor allem darauf bedacht, dass es IHNEN SELBST gut geht und den Konzernen, die ihnen den Weg weisen. Was danach kommt ...
Sie "wirtschaften" vorwiegend für ihre Privilegien und die Menschen, die Bürger, für die sie Politik machen sollen, und die Umwelt sind ihnen ganz offensichtlich egal!
Ist das möglicherweise korrupt? Oder wie lässt es sich erklären, dass sie oft gegen jede menschliche Vernunft handeln?
Vielleicht kann es mir ja mal jemand erklären.

* Von meiner Kritik an Politikern nehme ich ausdrücklich die aus, die sich ehrlich und ernsthaft für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, die Bewahrung der Umwelt sowie für soziale Gerechtigkeit einsetzen, ihren Amtseid ernst nehmen und im Sinne des Grundgesetzes handeln!

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